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Beispiele

Hier werden einige Beispiele angeführt, die erklären, wie wichtig das Verständnis für die Interaktion zwischen Genetik, unserer Umwelt und unserem Lifestyle ist.

Nachstehende Grafik aus dem Jahr 2002 zeigt deutlich die Verteilung der Krankheiten. Laut dem US-National Institut for Environmental Health sind 70 – 90 % der Krankheiten in den USA hervorgerufen durch umkehrbares, reversibles Verhalten und Umwelteinflüsse.

Das heißt, alleine durch eine Änderung unseres Ernährungsverhaltens würden Krankheiten wie Dickdarmkrebs, Schlaganfälle, koronare Herzerkrankungen oder Alters-Diabetes deutlich zurück gehen.

 

 

Nachstehende Abbildung stellt die Frage: Wie viele Krebspatienten leiden an einer vererbbaren Form von Krebs. Ergebnis: 60 – 85 % aller Krebsarten treten sporadisch, willkürlich auf. 10 – 30 % werden familiär vererbt und ein relativ geringer Prozentsatz von nur 5 – 10 % aller Krebsarten sind. vermutlich angeboren.


 

Es gibt drei Hauptfaktoren für das Verständnis der Interaktion zwischen Gene-, Umwelt- und Sozialen Faktoren:

  • Umwelteinflüsse als Auslöser für vermeidbare Krankheiten 

  • Verständnis und Anwendung des Umwelteinflusses auf die Gene

  • Verständnis der Wechselbeziehung zwischen den Umwelteinflüssen und unserer Gesundheit um eine bessere Verbindung herzustellen.



 

Ernährung, Autophagozytose und Krebs

Ernährungsgewohnheiten können die Krebsentstehung beeinflussen. Gewusst wie, können Wege gefunden werden, wie eine ideale Krebsvorsorge und Krebstherapie aussehen könnten. Nahrungskomponenten können das Krebsrisiko beeinflussen indem entweder der Krebs unterdrückt wird, oder indem der programmierte Zelltod gezielt unterstützt wird. Der Apoptose-Signalweg ist hierbei nicht die einzige Möglichkeit. Auch der Autophagozytose-Signalweg und Nekrose oder eine Kombination von allen sind möglich. Jedoch führt der Apoptose-Signalweg als Antwort auf Stress entweder zum Weiterleben oder zum Tod der Zelle. Das Team um Keith Singletary befasst sich mit den Interaktionen von bioaktiven Nahrungsmitteln, Autophagozytose und Krebs. Nahrungsbestandteile wie Vitamin D, Selen, Resveratrol und Genistein sind im Zentrum des Interesses. Hierbei besteht die Schwierigkeit darin, herauszufinden, ob es sich um eine pro- oder anti-kanzerogene Wirkung handelt.

 

Für weitere Informationen:

Diet, Autophagy, and Cancer: A Review von K. Singletary