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Vererbung

Vererbung

Das biologische Feld der Genetik beginnt bei der Wissenschaft der Gene und ihrer Vererbung und reicht bis zu den verschiedensten Variationen, Ausprägungen und Formen eines Organismus. Die molekulare Genetik basiert hingegen auf in der Genetik erworbenen Erkenntnissen, befasst sich aber primär mit der Struktur und Funktion der Gene auf molekularer Ebene. Die etwas neuere Disziplin der Genomik untersucht die Wechselwirkungen der Gene untereinander. Zur Analyse werden vollständig sequenzierte Genome heran gezogen, wodurch enorme Datenmenge zu studieren sind. Die Epigenetik untersucht nicht die Basenabfolge eines DNA-Stranges sondern wie und wann bestimmte Gene an- oder abgeschalten sind.

 


 

Als Genotyp bezeichnet man die individuelle genetische Zusammensetzung eines Individuums. Unter dem Begriff Phänotyp werden alle feststellbaren Merkmale vereinigt. Das Erscheinungsbild eines Individuums, ob wir jetzt von einem Kleinstlebewesen oder einem Menschen sprechen, wir durch unzählige Umwelteinflüsse geprägt. Einerseits ist jeder Mensch mit einer genomischen Verformbarkeit auf die Welt gekommen, wie einer Regulierbarkeit der Genexpression auf unterschiedlichen Ebenen, andererseits wird jeder Mensch durch seine Umwelt geformt. Zu den wichtigsten Faktoren zählen u. a. die Ernährung und Lifestyle. Daher kann eine genetische Veranlagung in Kombination mit jeweils bestimmten Wirkungen unserer Umwelt zum Ausbruch von Krankheiten führen.

 

Verschiene Studien haben gezeigt, dass einige Krankheiten einem starken Umwelt-Einfluss unterliegen. Zu diesen multifaktoriellen Krankheiten zählen zB einige Krebsarten, Herzerkrankungen und Diabetes, sowie psychische Erkrankungen wie Schizophrenie oder manische Depressionen.